Performance Marketing
Media Budget
Das Media Budget ist der Teil des Marketingbudgets, der direkt in Werbeschaltungen fließt, etwa in Suchanzeigen, Social Ads, Display oder Video. Kosten für Produktion, Tools, Personal und Agentur gehören nicht dazu.
Wie ein Media Budget sinnvoll geplant und verteilt wird
Das Media Budget ist nur ein Teil des gesamten Marketingbudgets. Daneben stehen Personal, Tool-Lizenzen, Content-Produktion und Agenturhonorare. Die klare Trennung zeigt, wie viel Geld tatsächlich in Reichweite fließt und wie viel in Vorbereitung und Betreuung. Erst damit lassen sich Kampagnen fair vergleichen und Kosten pro Anfrage realistisch berechnen.
Im Performance Marketing verteilt sich das Budget meist auf zwei Aufgaben. Google Ads greift vorhandene Nachfrage ab, also Menschen, die bereits aktiv suchen. Meta Ads und andere Social-Plattformen erzeugen Nachfrage, indem sie Menschen erreichen, bevor sie selbst suchen. Welcher Anteil wohin gehört, hängt davon ab, ob für deine Leistung schon Suchnachfrage besteht. Eine verbreitete Faustregel ist die 70-20-10-Aufteilung: der Großteil in bewährte Kampagnen, ein kleinerer Teil in neue Kanäle, ein kleiner Rest in Tests.
Abzugrenzen: Das Media Budget beschreibt die Ausgaben, der ROAS den Umsatz pro eingesetztem Euro, die Kosten pro Neukunde das Ergebnis am Ende. Verbunden werden diese Größen über die Conversion Rate und die Abschlussquote im Vertrieb. Wer nur das Budget betrachtet, sieht nicht, ob es sich lohnt. Erst der Blick auf Anfragen und Aufträge zeigt, welcher Euro tatsächlich Umsatz bringt.
Für Dienstleister gilt: Ein kleines Budget, verteilt auf viele Kanäle, liefert meist zu wenig Daten für eine gute Optimierung. Wirksamer ist es, zunächst einen oder zwei Kanäle konsequent auszubauen und erst dann zu erweitern. Wichtig ist außerdem, das Budget vom erwarteten Auftragswert her zu planen: Was darf eine Anfrage kosten, damit sich ein Auftrag rechnet? Wie viel Budget für deinen Markt sinnvoll ist, rechnen wir im kostenlosen Erstgespräch mit dir durch.
Häufige Fragen zum Media Budget
Wie viel Media Budget brauche ich als Dienstleister?
Das hängt vor allem von deinem Markt ab: Wie teuer sind Klicks in deiner Branche und Region, wie viele Anfragen brauchst du für einen Auftrag und was ist ein Auftrag wert? Daraus lässt sich ein Budget ableiten, das genug Daten für die Optimierung liefert. Pauschale Prozentwerte vom Umsatz sind als Orientierung nur begrenzt hilfreich.
Wie verteile ich das Budget auf Google Ads und Meta Ads?
Wenn Kunden aktiv nach deiner Leistung suchen, liegt der Schwerpunkt meist bei Google Ads, weil dort vorhandene Nachfrage abgegriffen wird. Muss Bedarf erst geweckt werden oder ist die Leistung sehr visuell, gewinnt Meta an Bedeutung. Entscheidend ist sauberes Tracking bis zur Anfrage, damit die Verteilung auf echten Ergebnissen beruht statt auf Vermutungen.
Was ist die 70-20-10-Regel beim Media Budget?
Die 70-20-10-Regel ist eine verbreitete Faustregel für die Budgetverteilung: rund 70 Prozent in bewährte Kampagnen, 20 Prozent in neue Kanäle oder Formate mit Potenzial und 10 Prozent in echte Experimente. Sie ist kein Gesetz, hilft aber, das laufende Geschäft abzusichern und trotzdem regelmäßig Neues zu testen.
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